Firmenporträt SCHULZ BAU GmbH

Hans-Detlev Schulz - Foto: Bernd Cramer

Überzeugen mit Know-how

Rohrleitungs- und Kanaltiefbau, Kläranlagen- und Betonanlagensanierung von Trink- und Abwasserbauwerken, Groß- und Kleinkläranlagen sind das vorrangige Arbeitsfeld der Schulz Bau GmbH aus Torgau mit ihren rund 50 Beschäftigten.

Leitung, Koordinierung, Akquisition, Kundenbetreuung, allgemeines Management, Controlling, Personalwirtschaft – und manchmal auch die Bauleitung. Über Langeweile muss sich Hans-Detlev Schulz also nicht beklagen. Der Geschäftsführer und Eigentümer der Schulz Bau GmbH aus dem nordsächsischen Torgau nimmt das aber Achsel zuckend: „Bei dieser Firmengröße ist es üblich, dass der Chef auch überall mit drinsteckt.“

Diese Firmengröße, das sind 40 bis 50 Beschäftigte, die mit ihrem Know-how im Rohrleitungs- und Kanaltiefbau, in der Kläranlagen- und Betonanlagensanierung von Trink- und Abwasserbauwerken tätig sind, große und kleine Kläranlagen bauen, warten, sanieren. Mit wenigen Ausnahmen arbeitet das Unternehmen für öffentliche Aufraggeber, was naturgemäß viel Arbeit im Bereich Angebotswesen nach sich zieht.

Personalpuzzle und Fachkräftemangel

„Mit Auftragserteilung folgt die Arbeitsvorbereitung, gleichzeitig ist die Kundenbetreuung ein Muss“, sagt Hans-Detlev Schulz. Die Vorbereitung der Baustelle müsse exakt geplant und umgesetzt werden, die Arbeitsgruppe eingewiesen, die Materialwirtschaft geklärt sein. Zudem werden natürlich die Preise und die Modalitäten festgesteckt und Bauarbeiter, Polier und Vorarbeiter festgelegt.

Letzteres ist oft ein Puzzle. Einerseits haben einige bewährte Kräfte die Chance der Rente mit 63 genutzt. Andererseits gibt es viele Spezialisten. „Bei Ausfall eines solchen Spezialisten muss man dann im Extremfall alles neu koordinieren.“ Überhaupt sei der Fachkräftemangel ein großes Problem, „da stehen die Baufirmen in großer Konkurrenz zu BMW und Porsche“, weiß Hans-Detlev Schulz.

Unterwegs zwischen Plauen und Schwerin

Seine Spezialisten sind nicht nur in der Region gefragt. „Aktuell arbeiten wir an einer Druckrohrleitung in der Nähe von Torgau“, zählt der Chef auf, „des Weiteren sind wir durch Jahresverträge im Raum Plauen gebunden. Im Raum Schwerin und Raum Potsdam laufen im Bereich Betonsanierungen von Abwasseranlagen, zudem gibt es diverse Projekte in Wasserwerken oder in Abgabestationen größerer Wasserversorger.

„In umliegenden Zweckverbänden haben wir Jahresverträge, bei denen wir Havariedienste übernehmen, das geht rüber bis nach Herzberg“, das ein großes Einzugsgebiet habe. Die Reparatur von Pumpwerken, das Bauen für die Stadtwerke Potsdam lastet die Firma aus wie auch Sanierungen und andere Arbeiten für den Torgauer Zweckverband.

Reichlich Erfahrungen

Ein Pfund, mit dem Hans-Detlev Schulz wuchern kann: die Erfahrung im Unternehmen, das Wissen und Können seiner Männer. Das Unternehmen existiert seit 1967, damals gegründet als Meliorationsgenossenschaft, später als ZBE (Zwischenbetriebliche Einrichtung der kommunalen landwirtschaftlichen Betriebe) geführt.

Mit der Wende 1990 strukturierte sich das Unternehmen um. „Mein Vater Hans-Werner profilierte es zu einem Baubetrieb, der für öffentliche Auftraggeber Kanal- und Rohrleitungen gebaut hat“, erzählt der Sohn. „2001 wurde die alte Firma liquidiert und ich habe dann, nachdem ich bereits ein Jahr lang Geschäftsführer in der alten Firma war, 2002 die neue Firma nebenher aufgebaut und neue Leistungen ins Portfolio aufgenommen.“

Investitionen in Personal und Technik

Bis 1995 hat Hans-Detlev Schulz studiert, in Nordhausen und Zwickau, zuerst Maschinenbau, dann Energie- und Versorgungstechnik. „Die ersten drei Jahre habe ich in einem größerem ortsansässigen Planungsbüro/Ingenieurbüro gearbeitet“, berichtet er, „1998 wurde ich von der damaligen Tiefbaufirma ‚Werner Schulz‘ angesprochen und wechselte dann 1998 in den Betrieb des Vaters, der auf die 60 zuging.“ Zuerst als Bauleiter, dann ein Jahr als Geschäftsführer.

Und 2002 ist Hans-Detlev Schulz mit der Firma völlig neu durchgestartet. Zum Erfolg hat auch die Mitgliedschaft mit Verband beigetragen. „Es ist eine Interessenvereinigung von Netzwerken. Man kennt sich, man informiert sich gegenseitig. Es gibt Erfahrungsaustausch, es gibt rechtliche Betreuung, es gibt Kooperationen und immer kurze Wege zur Anwaltskanzlei Dohrmann“, betont Hans-Detlev Schulz.

Und die Aufgaben fürs Unternehmen in den nächsten Jahren? Der Geschäftsführer bringt es auf den Punkt: „Stabilisierung der Auftragslage, des Personalbestandes, Investitionen in die Technik für die Sanierung von Abwasser- und Trinkwasserbauwerken.“

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